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Siegermentalität: BFC mit Leidenschaft zum Auswärtssieg
von news flash (ps)
Mittwoch - 1 Sep 2021 14:09     views:1674


Die 631 Zuschauer im Stadion am Wurfplatz erlebten eine intensive Partie, die bis zum Abpfiff alles bot, wofür wir den Fußball lieben. Rassige Zweikämpfe, Führungstreffer, Handelfmeter, Ausgleich, erneute Führung und zur Krönung ein Platzverweis und ein Foulelfmeter zum Schluß. Nichts für schwache Nerven, doch der Reihe nach.
Unser BFC Dynamo setzte die U23 von Hertha BSC früh unter Druck und erstickte das Aufbauspiel des Gastgebers beteits im Ansatz. Nur selten konnten sich die Charlottenburgern aus der Umklammerung lösen, wenn es dann mal gelang, bissen sie sich an der BFC-Abwehr die Zähne aus. Nach einer Viertelstunde brachte Derby-Matchwinner Alexander Siebeck unseren BFC Dynamo in Führung. Mit einer Körpertäuschung brachte er erst seinen Gegenspieler aus dem Konzept und schloß dann aus Nahdistanz erfolgreich ab. Die Partie nahm an Fahrt auf und Schiedsrichter Müller hatte alle Hände voll zu tun. Gelbe Karten fast im Minutentakt. Von den Hertha-Bubis im ersten Durchgang fast so gut wie nichts zu sehen.

Wie ausgewechselt kamen die Jung-Herthaner nach der Halbzeitpause aus der Kabine und suchten in der Offensive ihr Glück. Marten Winkler mit einem satten Schuß von der Strafraumkante sorgte für das erste Lebenszeichen. Kurz darauf eine Glanztat von Dmitri Stajila - einen platzierten Kopfball kratzte er mit viel Glück noch aus dem Eck. Im Gegenzug konnte Christian Beck einen Körber-Patzer zum 2:0 (50.) verwerten. Sechzig Minuten waren absolviert, da wurde der Spielverlauf gänzlich auf den Kopf gestellt. Erst traf Timur Gayret vom Punkt zum 1:2-Anschlußtreffer (61.), dann sorgte Bustamante für den überraschenden Ausgleichstreffer (65.). Herthas Talente witterten Morgenluft und machten ordentlich Druck. Doch der BFC gab nicht auf und ging durch den eingewechselten Andor Bolyki erneut in Führung (3:2, 80.). Einen weiten Pass nahm er perfekt mit der Brust mit und setzte sich gegen zwei Gegenspieler resolut durch und ließ schließlich Hertha-Schlußmann Körber keine Chance. Wie aus dem Lehrbuch! Doch damit nicht genug. Fünf Minuten Nachspielzeit und Dramatik bis zum Schlußpfiff. Die letzten Sekunden liefen, da zeigte Schiedsrichter Müller erneut auf den Punkt. Ampelkarte für Marcel Stutter und Strafstoß für den Gastgeber. Jung-Profi Maurice Covic übernahm die Verantwortung und setzte den Ball an den Torpfosten. Kurz darauf ertönte der Schlußpfiff - eine Partie die nichts für schwache Nerven war, ging zu Ende. Ein leidenschaftlich erkämpfter Auswärtssieg, Tabellenspitze verteidigt. Was will man mehr?